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Quick Look: IN SANITY – Ocean Of Black

Persönliche Wertung: 6 out of 10 stars (6 / 10)

Vor einigen Tagen hatte ich plötzlich das neue Album Ocean Of Black von der Paderborner Melodic Death Metal IN SANITY zu Reviewzwecken in meinen Mails. Und da es ja schon wieder ein wenig her ist seit dem letzten Album gibt es jetzt hier für euch eine kleine Quick Look Review zu Ocean Of Black.

Ocean Of Black ist bereits das 2. Album von IN SANITY und erschien bereits am 02.04.2016. Wie auch der Vorgänger finden sich auf Ocean Of Black wieder 13 Tracks. Ocean Of Black beginnt mit einem 1:08 langen Intro, „Invasion“, welches dann direkt in den ersten Songs „The Seer“ übergeht und gleich schon der erste Kritikpunkt. Bei „The Seer“ ist die sehr dunkle Zweitstimme die sich immer mal wieder einschleicht etwas störend, denn in Kombination mit den normalen Shouts verschwimmen beide Gesangsspuren. So verliert dieser Songs meiner Meinung nach etwas an seiner Qualität und wär ohne die dunkle Stimme deutlich besser gewesen. Musikalisch verfolgt das Album aber eine ganz klare Richtung und die geht nach vorne. Treibende Drums, abwechslungsreiche Gitarren Parts und starke eingängige Shouts sind quasi bei jedem Songs gegeben. Kleine Variationen in den Songs sorgen dafür das keine Langeweile aufkommt. Genau dieses Schema sorgt aber dafür dass sich kaum ein Song wirklich beim Hörer festsetzt. Nicht ganz in dieses Schema passt dagegen der Song „Hollow Tears“. Mit ruhigen, melodischen Beginn und cleanen Vocals ist dieser Song eine willkommene Abwechslung ohne dabei den eigentlichen Stil vermissen zu lassen. Ein weiterer Kritikpunkt sind die bei einigen Songs sehr langen Fade-Outs. Bei „Hollow Tears“ beginnt der Fade-Out bereits 15 Sekunden vor Ende des Songs. Bei „Choice of Ends“ sind es sogar quälend lange 30 Sekunden. Hier hätte man sich besser an den anderen Songs orientiert und die Fade-Outs deutlich kürzer gemacht. Im großen und ganzen sind die Songs aber sehr solide und machen auch nach öfteren hören noch richtig Spaß.

Tracklist:
01. Invasion
02. The Seer
03. Carved In Stone
04. Ocean Of Black
05. Transcendence
06. Cosplay
07. When The Cataclysm Churns
08. All Live Fades
09. Hollow Tears
10. Inferno
11. Choice Of Ends
12. Unforeseen Consequences
13. Force Of Nature

Da ich wie bereits oben geschrieben nur im Besitz einer digitalen Version bin und bis auf das Cover, was Ihr oben im Header sehen könnt, keine weiteren grafischen Elemente mit dabei waren gibt es diesmal keine allzu ausführliche Bewertung zum Look. Das Cover allerdings, so wie es der digitalen Variante beilag, hat einige Schwächen. Das Artwork im Stil eines Ölgemäldes ist in den Bereichen mit einem hohen Kontrast etwas zu verwaschen. Auch eine genauere horizontale Ausrichtung wäre schön gewesen. Das Logo von IN SANITY passt sich dem Artwork einigermaßen gut an aber hier wird der schwache Kontrast des Artworks zum Problem, denn der Kontrast des Logos ist deutlich stärker und so wirkt das Logo zu sehr aufgesetzt und nicht als Teil des Artworks. Der gewählte Schrifttyp des Titels passt dagegen gar nicht zum restlichen Erscheinungsbild und wirkt wie ein Fremdkörper. Für mich ist das Cover neben der eigentlichen Musik ein fast ebenso wichtiges Element dem hier zu wenig Beachtung geschenkt wurde.

Ocean Of Black ist bereits seit dem 02.04.2016 auf dem Markt aber bisher nur direkt bei der Band, über Bestellung via Mail oder direkt bei den Konzerten, zu bekommen. Dafür bekommt Ihr das Album schon für 10 Euro. Wer allerdings vorher in das Album reinhören möchte hat es schwer. Lediglich auf dem YouTube Kanal von IN SANITY gibt es das Album als One-Track Preview. Streaming Möglichkeiten bei gängigen Portalen wie Spotify etc. sind nicht vorhanden.

Ocean Of Black von IN SANITY bekommt von mir 6 von 10 Punkten. Die Platte ist gut produziert und kommt auch mit passend Druck rüber. Leider fehlt dem Sound aber etwas an Klarheit und Höhen denn im Vergleich zu anderen Produktionen war der Sound hier doch eher etwas dumpf. Dabei ist es egal ob über In-Ears, guten Kopfhörern oder auf großer Anlage. Neben den Schwächen beim Sound sind auch die teilweise sehr langen Fade-Outs sowie kleinere Kritikpunkte an den Songs selbst ausschlaggebend für den Punktabzug. Da bei mir immer der Gesamteindruck bewertet wird und nicht nur die Musik gibt es neben dem bereits oben genannten auch Punktabzug für die Cover Gestaltung sowie für die zum aktuellen Zeitpunkt fehlende Vermarktung und Streaming Möglichkeit über Plattformen wie iTunes, Amazon, Spotify etc.

Danke an IN SANITY für das zur Verfügung stellen des Albums.

IN SANITY sind:
Erik Sollmann – Gesang
John Turner – Gitarre
Andrey Astafiev – Bass
Tim Lobner – Gitarre
Felix Martens – Schlagzeug

Im Web:
http://insanitymetal.com/
https://www.facebook.com/insanitymodernmetal/
http://youtube.com/User/ismetalofficial/

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